Liebe Pfarrangehörige
Liebe Leser/innen!
Mit Zuversicht und Freude dürfen wir das Leben wagen, weil Gott es mit uns lebt.
Zu diesem Resümee dürfen wir kommen, weil wir Weihnachten gefeiert haben und ein neues Kalenderjahr angefangen haben, das wieder ein Zeitabschnitt ist, der uns geschenkt ist.
Von der Menschlichkeit Gottes haben wir uns hoffentlich durch das weihnachtliche Feiern berühren lassen. Gott geht auf Augenhöhe mit uns und er geht mit. Das kann uns zuversichtlich stimmen, wenn auch durch manche unvorstellbare weltweite Entwicklungen die Schwarzseher wieder Hochkonjunktur haben können.
Freude dürfen wir in uns auch aufkommen lassen – wir feiern sie ausdrücklich an den Faschingstagen, aber „weil wir zum Herrn gehören, können wir uns zu jeder Zeit freuen“ (Phil 4,4), so erinnert Paulus in seinem Philipperbrief.
„Zum Herrn gehören“ wollen ja in unseren Tagen nicht mehr „alle“, sogar nicht einmal mehr alle Christ/innen. Vielleicht ist das eine Aufgabe, der wir uns im neuen Jahr zu stellen haben, dass uns unser Christsein wieder bewusst wird und wir davor „die Augen nicht verschließen“. „Er öffne euch die Augen, damit ihr seht, wozu ihr berufen seid, worauf ihr hoffen könnt und welches unvorstellbar reiche Erbe auf alle wartet, die zu Gott gehören.“ So bittet Paulus für die Gemeinde von Ephesus (Eph 1, 18) und sicher auch für unsere Gemeinde von Kümmersbruck.
Wir Christ/innen dürfen in diesen Zeiten neu sehen lernen und es ist uns zu wünschen, dass wir unseren Glauben vernünftig (Benedikt XVI.) entdecken, davon angerührt werden und daraus unser Leben gestalten. Bei der Ökumenischen Bibelwoche, zu der wir herzlich einladen, machen wir uns auf eine „vernünftige Entdeckungsreise“, diesmal hinein in das Alte Testament der Bibel …
Gott will das Leben mit uns leben. Er lädt dazu ein und es liegt wirklich an uns selbst und an uns ganz persönlich, diese Einladung anzunehmen!
Voraussetzung dafür ist, zu erkennen, wer uns einlädt, wer dieser Gott des Lebens ist, den wir vertrauen dürfen. In den Feiern der Kirche „stellt sich Gott“ immer wieder „vor“, in der Auseinandersetzung mit der Bibel, schenkt uns Gott ein Wort von ihm, in den Menschen um uns herum, wird sein Gesicht deutlich, in seiner Schöpfung können wir seine Größe erahnen, wenn Frieden und Gerechtigkeit zu spüren sind, wird seine Liebe konkret …
Mit Zuversicht und Freude dürfen wir das Leben wagen, weil Gott es mit uns lebt.
Es würde sich lohnen,
Gott kennenzulernen
– wir laden dazu ein!
Mit Zuversicht
und Freude

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dürfen wir das
Leben wagen,
weil Gott
es mit uns lebt.
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